Sommer
tour Schweiz Tuttlingen - Lausanne 2020

 


Mit einer Tour durch fast die gesamte Schweiz habe ich schon seit Längerem geliebäugelt. Die Alpen sind einfach grandios und mit E-Bike ist so etwas ja auch für fortge-schrittene Semester wie mich machbar. Von einem längeren Schweizurlaub hält einen (reingeschmeckten) Schwaben allerdings ein wenig das Schweizer Preisniveau ab. Schlichte Hotels kosten in den Städten in der Regel mindestens € 90,00 und bekommt man kein einfaches Hotel, geht dann es erst ab ca. € 150,00 weiter. Die Gaststätten-preise liegen auch gut 50 % über den unsrigen. Aber wie heißt es so schön: Man gönnt sich ja sonst nichts und so eine Tour muss gemacht werden, bevor eines Tages der Rollator kommt....

Andererseits muss man natürlich festhalten, dass die Infrastruktur in der Schweiz sowohl bezüglich der Radwege als auch sonst hervorragend ist. Leider wurde aus der geplanten großen Schweiztour nur eine kleine, sechstägige Tour, aber dazu später. Das Wetter war, abgesehen von einem ernsthaften Regenmorgen, durchgehend sonnig, sodass ich das Wetter nicht mehr weiter erwähne.

Die Vorplanung der Strecke hatte ich wie immer mit Hilfe des Tourenplaners von Komoot gemacht. Der Streckenverlauf kann durch entsprechendes Anklicken angesehen werden. Die Tour hatte eine Länge von rund 400 km. Auf Komoot sind es etwas weniger, da dort kleinere Irrwege oder auch die Touren durch die Städte nicht enthalten sind. Die Tour dauerte vom 13. bis zum 19. August. Die Klammerangaben hinter den Orten sind Höhenmeter.


1. Tag: Anreise nach Tuttlingen und Fahrt nach Neuhausen (Rheinfall)  60 km   

Dank des unseligen Corona war der Fernzug  relativ leer und so kam ich gegen Mittag wohlbehalten am Bahnhof in Tuttlingen (645) an. Wenn man vom Bahnsteig in die Unterführung fährt, sieht man am hinteren Ende gleich den Wegweiser zum Donauradweg. Man kann auch getrost sofort starten, denn Tuttlingen ist absolut nicht sehenswert.
Dem Donauradweg folgte ich nun zunächst bis kurz vor Immendingen (662). Dort gibt es direkt am Radweg einen
Radlerzeltplatz mit einem Kiosk in der Nähe der dortigen Donauversickerung, der zu einer kleinen Mittagsmahlzeit einlud. Ich habe zwar nur Wiener Würstchen mit Kartoffelsalat verspeist. Diese wurden aber sehr schön angerichtet auf zwei Tellern serviert. Man kann also auch einfache Gastronomie durchaus liebevoll betreiben!
Wie der Name schon sagt, verschwindet die Donau in der dortigen Gegend im Sommerhalbjahr im karstigen Untergrund. Das Wasser tritt dann im Aachtopf in Aach als Radolfzeller Aach wieder zutage. Da das Bächlein in den Bodensee fließt, wird auf diese Art aus Donauwasser Rheinwasser.
Bei Geisingen verließ ich den Donauradweg und kurz nach Betreten bzw. Befahren des Schweizer Hoheitsgebiets fand sich im Bibertal kurz nach Hofen ein Badi, also ein kleines Freibad, welches ehrenamtlich betrieben wird. Neben zwei Müttern mit Kindern war ich der einzige Gast und gönnte mir ein Pusli im Badi :-).

Es ging nun durch das Bibertal munter bergab bis Schaffhausen (403), teilweise entlang einer Schnellstraße, wenngleich immer auf

      Donauversickerung Immendingen
(kein Weg!)

einem extra Radweg. Schaffhausen hat eine sehr schöne Altstadt, durch die ich ein bisschen bummelte. Die Festung Munot (433) auf dem Emmersberg, die man wie üblich sonst immer nur im Vorbeifahren sieht, ist eine Besichtigung wert und dank "E" ist es auch kein Problem, wenn man mal wieder bergauf strampeln muss. Weiter ging es dann den Rhein entlang bis nach Neuhausen zum Rheinfall. Warum der als „Rheinfall von Schaffhausen" bezeichnet wird, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Es sind natürlich nicht die Niagarafälle, die Fallhöhe beträgt nur 23 m, aber der Rheinfall (anklicken) ist immer wieder schön anzusehen. Dank Corona hielt sich die Zahl der Touristen sehr in Grenzen. Ich kenne da von früheren Besuchen ganz andere Zustände. Anschließend hieß es hinauf in das oben gelegene Neuhausen strampeln, wo ich in dortigen Hotel eincheckte. Zum Abendessen gab es eine sehr leckere Pizza. Neuhausen selbst ist städtebaulich völlig unattraktiv.


2. Tag: Neuhausen - Aarau 90 km
                                                                                                                                                            Festung Munot Schaffhausen 


Am nächsten Morgen ging es am Rheinfall vorbei, kurz danach über eine Brücke über den Rhein und dann radelte ich bis Kaiserstuhl fast die ganze Zeit oben am Hochufer des Rheins entlang. Im Wald versteckt lag ein kleiner S
chweizer Bunker, der im Falle eines Ernstfalles sicher wenig geholfen hätte. In Kaiserstuhl (341) war es Zeit für eine Mittagspause in einem gemütlichen Gartenrestaurant, in dem es einen ausgezeichneten Fisch gab. Anschließend ging es durch verschiedene Örtchen ziemlich munter bergauf und bergab und ich war wieder mal froh über mein Motörchen unter dem Hintern.
Am späteren Nachmittag erreichte ich Baden (381), an der Limnat gelegen, und war etwas enttäuscht, dass die Innen-stadt im wesentlichen nur eine Standardfußgängerzone hatte und nicht die historischen Häuser, die ich aus anderen Schweizer Altstädten kenne. Von außen sieht die Stadt nämlich ganz romantisch aus. Durch die vorherige Berg und Talfahrt sah ich mich gehalten, eine kleine Café- und Eispause zu machen, um den Akku etwas nachzuladen. Später sollte sich zeigen, dass das eine gute Idee war, denn es wurde insbesondere Richtung Habsburg doch wieder recht hügelig.
Um zur Habsburg zu gelangen, musste ich das Flusstal wieder verlassen und legte anschließend einen kurzen Zwischenstopp in Windisch ein. Dort befinden sich nämlich die Überreste eines römischen Amphitheaters. Einige Kilometer weiter gelangte ich dann zur Habsburg (505). Die berühmten österreichischen Habsburger stammen nämlich von dort, sind also eigentlich Schweizer.

                                    Baden                                    

Die Burg stammt aus dem elften Jahrhundert. Man kann heute noch einige Grundmauern der Burg sowie die erhalten gebliebene, ehemalige
hintere Burg sehen, in der sich eine Gaststätte befindet.
                              

Nach der Burgbesichtigung ging's runter ins Tal der Aare, an der ich nun auch die nächsten zwei Tage entlang radeln sollte. Gegen Abend erreichte ich die Kantonshauptstadt des Aargaus, nämlich Aarau (384).
Dort checkte ich in dem Nobelhotel Kettenbrücke, unmittelbar am Rande der Altstadt gelegen, ein.
                                                                                                                                                                                                                                               Habsburg

 

 

Nach dem üblichen Frischmachen ging es dann rein in die wirklich sehr schöne Altstadt. Neben schönen, erhalten gebliebenen Stadttoren beeindrucken in Aarau insbesondere die weit vorgezogenen Dächer der Häuser, die an der Unterseite kunstvoll bemalt sind. In der Stadt herrschte ein ziemlicher Trubel und man hätte glauben können, es gibt
kein Corona. Die Schweizer hatten auch, wie ich am nächsten Morgen beim Einkaufen im Supermarkt feststellte, keine Maskenpflicht in den Läden. Ich war so einer von ca. drei Kunden, die eine Maske trugen.


               
 



                           Haus Aarau

 

3. Tag: Aarau - Solothurn 62 km

Die Weiterfahrt nach Solothurn am nächsten Tag war recht gemütlich, da es stets an der Aare entlang ging.
Sehr beeindruckend war noch das Städtchen Aarburg mit der gleichnamigen Bergfestung.

Solothurn (435) bezeichnet sich als die schönste Barockstadt der Schweiz und dem kann man nicht widersprechen. Auch das eine oder andere imposante Stadttor gibt es zu bewundern. Da das Wetter auch an diesem Tag sehr sonnig und heiß war, beschloss ich, einen Badenachmittag einzulegen. Nach dem Einchecken im Hotel ging es hinaus zum dortigen Freibad. Dieses liegt unmittelbar am Fluss und man hat die Wahl, ob man in der Aare badet oder in den ebenfalls vorhandenen Schwimmbecken. An der Kasse gab es keinen Stau und auf der Liegewiese war genug Platz, sodass ich mir diese Erfrischung auch unter Coronabedingungen getrost gönnen konnte. Die Leute dort machen sich ein Vergnügen daraus, sich auf                               Aarburg                                          dem Fluss in bunten Badeinseln, gerne auch mit dem ein oder                                Basler Tor Solothurn

anderen Bierchen, dahintreiben zu lassen. Vermutlich, wenn es Gruppen sind, sind die Autos dann jeweils am Ein- und Ausstiegspunkt
passend geparkt. In Basel betreiben die Leute ein ähnliches Hobby. Der Rhein fließt dort allerdings bedeutend flotter und die ganz Frechen
fahren einfach mit der Straßenbahn an den Einstiegspunkt zurück
In der Altstadt gibt es am Flussufer viele Lokale und so konnte ich den Tag mit einem Abendessen am Fluss gemütlich ausklingen lassen.


4. Tag: Solothurn - Bern - Neuchatel 103 km

Am nächsten Morgen ging es weiter bei schönsten Sonnenschein die Aare flussaufwärts. In Büren hieß es dann zunächst einmal Abschied vom Fluss zu nehmen, denn ab dort ging es über eine schöne alte Holzbrücke sozusagen querfeldein durch eine hügelige Landschaft Richtung Bern. Die Hauptstadt der Schweiz lag nicht an der Strecke. Ich wollte sie dennoch nicht links liegen lassen
Gegen Mittag traf ich in Bern (542) ein und befand mich damit auch wieder an der Aare. Die Altstadt von Bern wird fast vollständig halbinselartig von der Aare umflossen und ist, insbesondere mit ihren Laubengängen und dem bunten Fahnenschmuck, schön anzusehen. Auf dem Platz vor dem Bundeshaus sind die heute üblichen Wasserspiele im Pflaster installiert und ich konnte es nicht lassen, bei den hochsommerlichen Temperaturen selbst einmal kurz zu duschen. Danach gab es um die Ecke eine leckeres Nudelgericht und der Akku wurde vorsichtshalber zwischengeladen.

 

 

 

                                                    Büren Aarebrücke

 

 

 


 

                          Bern Altstadt                                                             Bern Bundeshausplatz


Nach dem Verlassen Berns kam ich nach wenigen Kilometern an den Wohlensee, einem aufgestauten Teil der Aare und gleichzeitig Bade- und Naherholungsgebiet der Berner. Prima, dachte ich mir, da mache ich jetzt ein kleines Badepäuschen. Da ich mich coronabedingt nicht mitten unter die Leute legen wollte, radelte ich ein Stückchen weiter und fand auch ein lauschiges Plätzchen am Seeufer. Blöderweise hatte es an dieser Stelle in Ufernähe einen ziemlich unangenehmen Wasserpflanzengürtel. Ich machte daher nur einen Versuch und radelte nach einer Weile weiter. Es ging sehr schön am Seeufer längs und dann aber plötzlich steil bergauf am Schluss sogar über eine Treppe und das mitten in der Landschaft. Anschließend passierte ich zunächst das Wasserkraftwerk, für das die Aare aufgestaut worden war und anschließend noch ein ziemlich versteckt liegendes Atomkraftwerk. Es ging noch eine Weile bergauf und bergab. Ab Kerzers (450) wurde es dann aber eben, denn ich befand mich in der Nähe des Murtensees bzw. Neuenburger Sees (Lac du Neuchatel).

Eigentlich hatte ich vorgehabt, nach Murten zu fahren und mit der Fähre über den Murtensee zu fahren. Da es jedoch schon später Nachmittag war, folgte ich einfach den Radwegweisern nach Neuchatel und fuhr auf diese Weise mehr oder weniger aus Versehen an Murten und dem dortigen See vorbei.
In Neuchatel (434) angekommen, suchte ich mir auf Bookingcom ein Hotel und rief dieses wie üblich direkt an. Die Lady an der Rezeption wollte dann für die Übernachtung rund 30 CHF mehr als in Bookingcom angegeben. Mit mir nicht, dachte ich mir und buchte dann eben doch über das Hotelportal.
Nach dem Einchecken ging's dann ab in die Altstadt zum Abendessen. Dort stellte ich wieder einmal fest, dass das Jungvolk sich nicht allzu viel um Corona kümmert.
Zwei Gruppen Jugendlicher bzw. jüngerer Erwachsener hatten mehrere Tische zu einem feuchtfröhlichen Beisammensein zusammengeschoben.
Neuchatel selbst fand ich nicht so bemerkenswert. Auch wenn es Schweizer Hoheitsgebiet ist, so hatte man die Stadt doch einen ziemlich französischen Flair.
(Nur zur Vermeidung von Missverständnissen: Ich habe sehr gerne und mehrfach in Frankreich Urlaub gemacht. Aber es gibt halt doch Unterschiede zwischen der Deutschschweiz der französischen Schweiz).
 

5. Tag: Neuchatel - Lausanne 94 km

Am nächsten Morgen war der Himmel recht grau und ich startete nach einem Regenschauer in Neuchatel. Noch bevor ich den Ort verlassen hatte, begann es jedoch richtig zu regnen, sodass ich mich in Regenkleidung flüchten musste. Es wurde noch heftiger und ich fand Schutz unter dem Vordach eines öffentlichen WCs mit einem der berühmt-berüchtigten Franzosenklos, welches ich glücklicherweise nicht in Anspruch nehmen musste. Nach ca. 20 Minuten ließ der heftigste Regen nach und ich startete erneut.
Petrus war dann so freundlich, wenig später die Himmelsschleusen zuzuschließen. Nun ging es eine ganze Weile immer munter am See entlang und
rechter Hand am Hang lagen Weinberge.
Wenn ich nun
gedacht hatte, die ganze Zeit am See längsradeln zu können, so war dies wieder mal ein Irrtum.
In Bevaix ging es weg vom See und rechts 100 hm hoch in die Weinberge.
Zur Belohnung gab's dann kurz vor der Talabfahrt zurück zum See und vor dem Örtchen Gorgier einen Blick auf ein idyllisch im Wald verstecktes Dornröschenschloss.
Danach ging es runter zum See und diesen entlang und nach einigen Kilometern erfreute in Grandson ein erneuter Blick auf eine alte Burg einen Burgenfan wie mich
Am späten Mittag rollte ich in Yverdon les Bains, am unteren Ende des Sees gelegen, ein und gönnte mir in der Altstadt auf einem schönen Platz, und schon wieder neben einer Burg, einen gemüt-lichen Kaffee. Nebenbei wurde der Akku zwischengeladen nach dem Motto: "Sicher ist sicher!" Ich konnte mich auf dieser Tour des Eindrucks nicht erwehren, dass die Kapazität des Akkus nach drei Jahren etwas nachgelassen hatte.

                         
                    Chateau bei Gorgier                                                                                                                                                                    Chateau Grandson

Das Nachladen hatte auch wirklich Sinn gemacht, denn nach ca. 20 km verließ ich die Ebene des Neuenburger Sees und es begann wieder eine ständige Berg und Talfahrt.
Es handelte sich um keine extremen Höhen, aber es läpperte sich eben doch. Ab dort wich ich dann auch von meiner ursprünglich geplanten Route nach Lausanne ab.
In La Sarraz lag dann nochmal eine schöne Burg am Weg :-). Ich folgte weiter der örtlichen Radwegbeschilderung bis wenige Kilometer  vor Lausanne. Dort, also in Bussigny, verließ ich den offiziellen Radweg wieder, der offensichtlich weiter talabwärts zum Genfer See führte. Da die Altstadt Lausannes, in der sich auch mein reserviertes Hotel befand, jedoch ziemlich weit oben am Berg lag, hatte ich keine Lust erst runter und dann wieder raufzuradeln. So näherte ich mich dann über diverse Hauptstraßen, die in der Regel einen Radweg hatten, in Halbhöhenlage dem Stadtzentrum Lausannes (495).

Und dann begann die Abfolge unglücklicher Zufälle: Murphy's Law schlug unerbittlich zu! Der Reserveakku meines Smartphones gab den Geist auf und ich stand ohne Orientierung in der Gegend bzw. kurz vor dem Zentrum Lausannes rum.

Ein netter Gastwirt suchte für mich auf Google Maps mein Hotel und beharrte unglücklicherweise darauf, dass ich die nächste erste Abfahrt links und nicht die zweite nehmen müsse. Prompt fuhr ich dann in einem großen Bogen wieder die halbe Stadt hinab. Eine erneute Nachfrage bei netten Passanten ergab dann die Auskunft, dass das Hotel weiter hinten oben am Berg läge. Auf die Frage, wie ich dorthin käme, kam die Antwort, weiter hinten hätte es einen Ascenseur. Leider war dort, an der am Hang gelegenen zentralen U-Bahn-Station Lausannes, kein Aufzug, sondern nur eine Roll-treppe. Na gut dachte ich mir, fährst du halt mal wieder Rolltreppe. Damit habe ich eigentlich gute Übung, aber diesmal ging es total schief. Ich schaffte es nicht, das volle Gewicht rechtzeitig auf den Lenker zu drücken. Das Fahrrad machte einen Überschlag, brach mir, wie sich später herausstellte, das rechte Schlüsselbein und ich lag, unter mir die Rolltreppe, wie ein hilfloser Käfer auf dem Rücken. Aus dieser unschönen Situation befreite mich ein freundliches Ehe-paar, welches mich dann noch zum nahe gelegenen Hotel begleitete.
                Lausanne Place de la Riponne                                                                                                                                                        Abend am Genfer See
 

6. Tag:  Lausanne

Am nächsten Tag wurde in der Notfallambulanz der Klinik in Lausanne der besagte Bruch festgestellt und das war dann das abrupte Ende meiner Sommertour durch die Schweiz, die nach Lausanne eigentlich durch die Schweizer Berge hätte gehen sollen und am Bodensee bzw. sogar daheim hätte enden sollen.
Den Rest des  Tages verbrachte ich dann damit, die Versendung meines Fahrrads mithilfe eines im Internet gesuchten und gefundenen, örtlichen Fahrradhändlers zu organisieren. Dieser verlangte für den Service CHF 100, aber das war mir dann auch schon egal!
Ich selbst bummelte dann noch ein wenig durch die Stadt und ließ den letzten Abend mehr oder weniger gemütlich in einem Lokal direkt am Genfer See ausklingen.
 

7. Tag: Heimreise mit dem Zug

Am nächsten Morgen sah ich dann so ähnlich aus wie ein Cowboy ohne Pferd in alten Wildwestfilmen. Ohne Pferd bzw. Fahrrad aber mit Satteltasche setzte ich mich in den Zug nach Hause.

Tja, das war sie also, meine eigentlich schöne, aber unerfreulich stark verkürzte Tour durch die Schweiz. Jetzt, d. h. zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Berichts 14 Tage nach Tourende, muss ich mich erst mal weiter auskurieren und warte noch auf meine Fahrrad.
Nächstes Jahr wird man dann weiter sehen. Eventuell mache ich dann doch noch den Alpenteil der Tour...


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